15.05.2012
Vor Kurzem sind Neue Details zu ISO 21500, der im Herbst erscheinenen ersten internationalen Projektmanagement-Norm, veröffentlicht worden. Somit lassen sich erste Rückschlüsse auf die konkreten Unterschiede und erwarteten Änderungen an bestehenden Standards und Normen ziehen.
Projektmanagement-Begriffe
- Projekt
Die voraussichtliche Definition von Projekt nennt im Wesentlichen die gleichen Bestandteile wie meine Definition im PM-Wörterbuch mit dem Unterschied, dass ein Schwerpunkt auf Prozesse gelegt wird: “A project is a unique set of processes consisting of coordinated and controlled activities with start and finish dates, undertaken to achieve an objective.”- Projektmanagement
Ähnliches gilt für die Definition von Projektmanagement: “Project management is the application of methods, tools, techniques and competencies to a project. Project management includes the integration of the various phases of the project life cycle … and is performed through processes.“. Auch hier wird gegenüber der Definition im PM-Wörterbuch der Prozesschwerpunkt betont. - Wissensgebiet
Wie erwartet wurde der Begriff Wissensgebiet in subject group geändert.
PMBOK® Guide
Die Wissensgebiete des PMI wurden scheinbar übernommen und das Gebiet Stakeholder hinzugefügt. Im PMBOK® Guide 5th edition ist diese Änderung bereits wieder “rückübernommen” worden. Schauen wir uns die Änderungen am Prozessmodell gegenüber dem PMI im Detail an:
- Integration – Der Prozess Collect Lessons Learned ist neu in der ISO-Norm.
- Stakeholder – analog dem PMI
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Posted by Andreas Heilwagen
14.05.2012
Wie das Projekt Magazin berichtet, können in Folge des 2009 zwischen IPMA und APM Group unterzeichneten Memorandum of Understanding bald PRINCE2 Foundation/Practicioner-Inhaber im Rahmen einer kurzen Prüfung den IPMA Level D erwerben. Die Prüfung soll ca. 90 Minuten dauern und weniger kosten.
Aufgrund der Unterschiede der Prüfungsinhalte sind Höherzertifizierungen direkt auf Basis von PRINCE2-Zertifikaten derzeit nicht geplant, allerdings darf man als Praxisnachweise bald auch Projekte auf Basis der PRINCE2-Methodik einreichen. Derzeit läuft ein Pilotprojekt für die Brückenzertifizierung in Polen, wobei lt. Herrn Wagner (Forschungsvorstand der GPM) die Einführung der Brückenzertifizierung allerdings nicht sicher ist (vgl. Kommenentar zu diesem Posting).
Inhaber der neuen PRINCE2-Professional-Zertifizierung dürften ebenfalls die Brückenzertifizierung nutzen können, da sie als Zugangsvoraussetzung für die Professional-Prüfung bereits den PRINCE2-Practicioner mitbringen müssen.
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Posted by Andreas Heilwagen
10.05.2012In den letzten Jahren habe ich viel über Präsentationen gelernt und einiges von dem Wissen weitergeben können. Auf der anderen Seite gibt es immer noch die hartgesottenen Sadisten, die Zuhörern ihre eng beschriebenen Folien vorlesen und aus Angst aus der etablierten Norm auszubrechen, bei Kollegen auch keine anderen Präsentationen zulassen.
Verwenden Sie die folgende Präsentation, um vielleicht doch ein Umdenken auszulösen mit dem dringenden Hinweis, sich das Video sicherheitshalber alleine anzusehen wg. Risikos einer Palastrevolution ,-)

Hinweis: Ein Klick auf das Bild ruft das Video bei YouTube auf.
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Posted by Andreas Heilwagen
09.05.2012
Tja, mir fehlt wohl ein Blog in meiner Abo-Liste…denn seit Ende Januar 2012 gibt es die PRINCE2 Professional-Zertifizierung und damit eine dritte über PRINCE2 Foundation und Practicioner hinausgehender Zertifizierungsstufe der APMG.
Im Gegensatz zu den anderen beiden PRINCE2-Zertifizierungen gibt es kein Training für den Professional. Stattdessen durchläuft man ein 2 1/2-tägiges Assessment Center (AC) mit möglichst realistischen Projektumgebungen, innerhalb derer sich Kandidaten beweisen können. Währenddessen sammeln die Prüfer Hinweise auf die Qualifikation des Kandidaten, ergänzt um Interviews, Einzelaufgaben und Essays.
Zwischen 6 und 16 Kandidaten durchlaufen das AC jeweils parallel, gemessen werden 19 Kompetenzkriterien. U.a. gehören die Vorbereitung eines Business Cases, Soft Skills, Produktbasierte Planung und Lessons Learned in den Bereich der Kompetenzkriterien. Voraussetzung für das AC ist eine Practicioner-Zertifizierung und die sichere Beherrschung der englischen Sprache.
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Posted by Andreas Heilwagen
08.05.2012
Spielerisch lernt es sich viel einfacher und so habe ich mir während des startup camp Berlin 2012 die Workshops zum Thema Design Thinking und Scrum/Lean Startup gegönnt. Herausgekommen ist ein höchst spannender Ansatz für die Vermittlung dieser drei Themen und einige neue Erkenntnisse für mich.
Design Thinking wurde im 1. Workshop von Ahmet Emre Acar über Spielkarten mit Konzepten aus der Welt des Design Thinkings vermittelt. Ziel war es in Gruppen möglichst viele eigene Vorgehensweisen rund um die Analyse von Startup-Ideen zu sammeln. Während der Diskussion der Vorgehensweisen wurde das Verständnis für Design Thinking aufgebaut und ich hoffe, dass die Karten noch wie versprochen im Netz veröffentlicht werden.
Der zweite Workshop von Stefan Haas und Stefan Wolpers drehte sich um den schnellen Einstieg in Scrum (vgl. Posting von Stefan Haas: We Bring the Post-its – You Do the Learning). Dabei ging es um die Entwicklung einer neuen Plattform, um Leute, Ideen und Kapitel für die Förderung von Innovation und zur Gründung von Startups zusammenzubringen. Eine umfangreiche Materialsammlung incl. Scrum Guide waren an den Wänden aufgehängt bzw. ausgelegt, darunter auch ein Paper prototyping helpder kit, um User Interfaces mit Schere und Kleber basteln zu können.
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Posted by Andreas Heilwagen
27.04.2012
Es ist ein bekannter Konflikt: Auf der Suche nach Praktikanten und Azubis findet man viele Jugendliche, deren Lernweg bis zum erfolgreichen Einstieg in die Kultur eines Unternehmens noch lang ist. Über das Blog von Jeff Sutherland, einem der Begründer von Scrum, bin ich gerade auf eduScrum gestoßen.
Die Idee Scrum in der Schule einzusetzen wird seit Oktober 2011 von Willy Wijnands und Jan van Rossum im Chemieunterricht am Ashram College in Alphen aan den Rijn in den Niederlanden umgesetzt. Die wesentlichen Aspekte sind:
- Teambildung
Zunächst sprechen die Schüler über ihre Fähigkeiten, Softskills etc., danach bilden sie Vierergruppen mit dem Ziel, gemeinsam mehr Fähigkeiten an den Start zu bringen. - Planung
Statt Story Points gibt es ein Punktesystem in dem jeder Punkt 10 Minuten entspricht und es Aufgabe der Schülerteams ist, Zeitpläne aufzustellen. Die Schüler tendierten dazu den Frontalunterricht komplett durch ihre eigene Planung zu ersetzen, allerdings gehört der Umgang mit Änderungen auch zum Geschäft. Read the rest of this entry »
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Posted by Andreas Heilwagen